
Der momentan in den Kinos laufende Film „Moon“ gehört zu einem der besten Science-Fiction-Filme der vergangenen Jahre. Nicht wegen irgendwelcher Monster oder Aliens oder dergleichen, sondern wegen einer äußerst dichten Atmosphäre.
In dem Film geht es um den Astronauten Sam Bell (Sam Rockwell), der ohne einen anderen Menschen eine Mondstation wartet, in der Energie für die überbevölkerte Erde gewonnen wird. Einzig der Stationscomputer GERTY (im Original gesprochen von Kevin Spacey, im deutschen von dessen Synchronsprecher) leistet ihm bei seiner dreijährigen Schicht Gesellschaft. Dass eine solche Isolation etwas auf das Gemüt schlägt, kann man sich ohne weiteres vorstellen, zumal die direkte Kommunikation mit der Erde zusammengebrochen ist und Nachrichten eine kleine Ewigkeit brauchen. Ein Gedanke hält ihn einigermaßen fit: das baldige Ende seiner Schicht. Doch auch das kann nicht verhindern, dass er allmählich Wahnvorstellungen hat. Er sieht sich selber immer wieder in den Aufzeichnungen des Schiffes bei Dingen, die er nie getan hat. Und als er dann bei einer Erkundungsfahrt einen schweren Unfall hat wird es zusehends verwirrend. Denn er wird von sich selber, allerdings einem wesentlich fitteren Exemplar, aus dem verunglückten Fahrzeug geborgen. Hieraus entwickelt sich eine sehr spannende und vor allem trotz des Settings menschliche Geschichte, zu der nicht zu viel verraten werden darf.
Sicherlich hat „Moon“ einige offensichtliche Ähnlichkeiten zu anderen Klassikern des Genres, wie z.B. 2001 von Stanley Kubrick oder Bladerunner, aber das macht den Film keinen Deut schlechter. Der Regisseur Duncan Jones, dessen erstes Werk „Moon“ ist, hat es geschafft, eine absolut glaubwürdige Umgebung zu schaffen, in der Sam Rockwell als Sam Bell brilliert und somit einen großen Teil zur Qualität des Films beiträgt. Wenn man noch nie einen Science-Fiction-Film gesehen hat, spätestens jetzt sollte man damit anfangen. Und selbst wenn man ein Fan des Genres ist, lohnt es sich. Denn neben den zahlreichen Anspielungen auf bekannte Klassiker ist der Film vor allem eines: Absolut sehenswert.
r es, einen illusionistischen Raum, der den Betrachter gänzlich vereinnahmt, zu erschaffen. Linien eines gleichmäßigen Gitternetzes verlieren ihre festen Koordinaten und dehnen sich zu einem Formenspiel amorpher Figuren aus. Alle projizierten Elemente befinden sich in einer permanenten Transformation ihrer Struktur und bringen den Raum visuell zum Schwingen.




