Moon
29.07.2010 - 17:15

 

Der momentan in den Kinos laufende Film „Moon“ gehört zu einem der besten Science-Fiction-Filme der vergangenen Jahre. Nicht wegen irgendwelcher Monster oder Aliens oder dergleichen, sondern wegen einer äußerst dichten Atmosphäre.

In dem Film geht es um den Astronauten Sam Bell (Sam Rockwell), der ohne einen anderen Menschen eine Mondstation wartet, in der Energie für die überbevölkerte Erde gewonnen wird. Einzig der Stationscomputer GERTY (im Original gesprochen von Kevin Spacey, im deutschen von dessen Synchronsprecher) leistet ihm bei seiner dreijährigen Schicht Gesellschaft. Dass eine solche Isolation etwas auf das Gemüt schlägt, kann man sich ohne weiteres vorstellen, zumal die direkte Kommunikation mit der Erde zusammengebrochen ist und Nachrichten eine kleine Ewigkeit brauchen. Ein Gedanke hält ihn einigermaßen fit: das baldige Ende seiner Schicht. Doch auch das kann nicht verhindern, dass er allmählich Wahnvorstellungen hat. Er sieht sich selber immer wieder in den Aufzeichnungen des Schiffes bei Dingen, die er nie getan hat. Und als er dann bei einer Erkundungsfahrt einen schweren Unfall hat wird es zusehends verwirrend. Denn er wird von sich selber, allerdings einem wesentlich fitteren Exemplar, aus dem verunglückten Fahrzeug geborgen. Hieraus entwickelt sich eine sehr spannende und vor allem trotz des Settings menschliche Geschichte, zu der nicht zu viel verraten werden darf.

Sicherlich hat „Moon“ einige offensichtliche Ähnlichkeiten zu anderen Klassikern des Genres, wie z.B. 2001 von Stanley Kubrick oder Bladerunner, aber das macht den Film keinen Deut schlechter. Der Regisseur Duncan Jones, dessen erstes Werk „Moon“ ist, hat es geschafft, eine absolut glaubwürdige Umgebung zu schaffen, in der Sam Rockwell als Sam Bell brilliert und somit einen großen Teil zur Qualität des Films beiträgt. Wenn man noch nie einen Science-Fiction-Film gesehen hat, spätestens jetzt sollte man damit anfangen. Und selbst wenn man ein Fan des Genres ist, lohnt es sich. Denn neben den zahlreichen Anspielungen auf bekannte Klassiker ist der Film vor allem eines: Absolut sehenswert.

Peter Kogler Projektion
28.07.2010 - 19:18

Unsere Nachbarn können nicht nur viel besser Skilaufen als wir, nein, sie haben noch ganz andere Talente, die uns zeitweise mit offenem Mund staunen lassen!

 

 

Peter Kogler – das klingt österreichisch. Und das ist es auch – vielmehr, er ist es.

Was ihn, den Peter Kogler, so einzigartig macht, sind seine 360-Grad-Multiprojektionen, die einem das Gefühl geben, den Boden unter den Füssen zu verlieren. Mittels 12 Projektoren schafft er es, einen illusionistischen Raum, der den Betrachter gänzlich vereinnahmt, zu erschaffen. Linien eines gleichmäßigen Gitternetzes verlieren ihre festen Koordinaten und dehnen sich zu einem Formenspiel amorpher Figuren aus. Alle projizierten Elemente befinden sich in einer permanenten Transformation ihrer Struktur und bringen den Raum visuell zum Schwingen.

In die Vibration des Raumes mischen sich Klangelemente aus selbstgefertigten Gerätschaften und Instrumentarien aus der Messtechnologie und anderen Forschungsbereichen. Die wiederum kommen aus den Händen des Soundkünstlers Franz Pomassl – ebenfalls Österreicher.

Die Ausstellung in der Schirn Kunsthalle läuft noch bis zum 12. September 2010.

 

Projektleitung: Heide Häusler (SCHIRN)

Die Rose
20.07.2010 - 17:32

Rose.JPG

Blume des Monats: Rose

Sie ist die namensgebende Gattung der Rosengewächse (Rosaceae), gärtnerisch wird zwischen Kultur- und Wildrosen unterschieden. Es gibt über 100 Arten und zahllose, in den schönsten Farben blühende Gartenrosen. Ihre typischen Merkmale sind Dornen, Hagebutten und unpaarig gefiederte Blätter an Sträuchern mit meist auffälligen, fünfblättrigen Blüten. Die Rosen sind alt, wie alt mag die Liebe der Menschen zu den Rosen sein? Sie faszinieren durch ihren optischen Reiz, die Vielfalt der Formen und den anziehenden Geruch, aber auch ihr kulturelles Erbe ist reich: seit der griechischen Antike wird die Rose „Königin der Blume“ genannt. Nach heidnischer Auffassung war die Heckenrose der Liebling der germanischen Göttin Freya und besaß deren mütterlich schützende Macht. Im Christentum wird die Rose Maria zugeschrieben und symbolisiert Reinheit und Anmut. Wie keine zweite Blume steht die Rose für Liebe und wer sie verschenkt, kann damit eine Botschaft verbinden:  Eine einzelne rote Rose genügt als einfache Liebeserklärung, in rosa steht sie für zarte Gefühle, in weiß deutet sie auf eine Liebe hin, die nicht ausgesprochen werden kann, gelbe Rosen können Misstrauen oder Eifersucht bedeuten. Immer ist die Rose ein Symbol für Schönheit, die Rosenknospe signalisiert Hoffnung. Im Mittelalter schrieb der persische Dichter Rumi: „Ein neues Leben wird den Geist beschwingen, wenn er sich labt am süßen Duft der Rosen.“ Die Rose inspiriert, was sich auch an ihren fantasievollen Namen zeigt: Maiden’s blush, Ballerina, Escapade, Scharlachglut, The Fairy, Golden Wings.

 

The Pacific
20.07.2010 - 09:46

the_pacific_hbo.jpg

The Pacific

Die Ähnlichkeiten sind kaum zu übersehen und auch gewollt. Die neue zehnteilige Kriegsserie „The Pacific“ von HBO ist der offizielle Nachfolger von „Band of Brothers“. Und die Ähnlichkeiten sind keine Überraschung, denn wie auch schon beim Vorgänger zeichnen Steven Spielberg und Tom Hanks als Produzenten verantwortlich. Der geschichtliche Hintergrund ist wieder der zweite Weltkrieg, aber diesmal geht es nicht um die Befreiung Europas von den Nazis, sondern um den Kampf gegen die japanischen Einheiten im Pazifik. Zur Geschichte: Ähnlich wie bei „Band of Brothers“ wird auch in The Pacific“ die Geschichte einiger Soldaten erzählt, deren Figur jeweils an einen tatsächlichen Veteranen angelegt ist. Die berichten vor jeder Folge von ihren eigenen Erlebnissen und geben so einen kleinen Ausblick auf die kommende Episode. Die Marines landen auf einer Insel im Pazifik in der Nähe des Guadalcanal. Doch anders als ihre Kollegen in Europa, erleben diese einen recht ruhigen Empfang. Diese Ruhe geht jedoch sehr schnell vorbei und eine Geschichte voller Kampf, Gewalt, Hunger und Krankheit beginnt. Denn bereits kurz nach der Ankunft greifen die japanischen Truppen an und zerstören unter anderem ihre Nachschubschiffe, was die Marines empfindlich trifft, denn nun müssen sie mit ihren bestehenden Vorräten auskommen. Und natürlich trotzdem ihren Auftrag erfüllen, eine Insel nach der anderen zurückzuerobern. Wie schwer dieses Unterfangen ist und welche menschlichen Abgründe sich auch auf amerikanischer Seite dabei auftun können, wird in den folgenden Episoden sehr deutlich geschildert, auch teilweise ungewohnt drastisch. „The Pacific“ ist eine sehr gute Fortsetzung des aus „Band of Brothers“ bekannten Prinzips. Jedoch gibt es dieses Mal nur drei Protagonisten, die einen sehr unterschiedlichen Weg einschlagen, was der Story aber nicht zum Nachteil gereicht. Allerdings ist die Geschichte vor dem historischen Hinergrund etwas weniger dynamisch erzählt. Immer wieder sieht man die amerikanischen Soldaten in ihren Gräben liegend aus den nächsten Angriff der japanischen Truppen wartend. Die nervliche Anspannung, unter der die Soldaten damals gestanden haben müssen, wird gut eingefangen und dem Zuschauer zugänglich gemacht. Die Rechte an der Serie besitzt Kabel 1, das mit einer Ausstrahlung der ersten Folge bereits begonnen hat. Jeden Donnerstag um 22:10 Uhr werden die restlichen Folgen ausgestrahlt. Für Fans das Vorgängers ein absolutes Muss! Aber da „Band of Brothers“ nicht Voraussetzung für das Verständnis ist, können auch ‚Neulinge’ diese Serie genießen. 

Hawaii
15.07.2010 - 13:47

 

HAWAII

19° 34′ N, 155° 30′ W

 

Klar, dass man auf Hawaii fast täglich an den Strand geht: Waikiki, wo vor allem japanische Touristenmassen an den Strand drängen, sollte man da allerdings meiden. Angenehm leer hingegen und lediglich fünf Minuten weiter - Ala Moana, ein Strand, der hauptsächlich von Einheimischen besucht wird.

 

Surfen, surfen, surfen.

Das gehört dazu. Und wenn man kein großes Auto zum Transport eines dieser Riesenbretter besitzt, nimmt man eben das Booggieboard, auf dem man liegend oder kniend in den Wellen reitet. Der absolut beste Strand zum Surfen in Honolulu ist Diamond Head Beach, direkt unterhalb vom Krater des Vulkans, dem Wahrzeichen der Stadt.

 

Auch mal in die Berge gehen.

Oahu, die Hauptinsel, hat noch mehr zu bieten. Wenn man mal die Nase voll hat von sandigen Füßen und salziger Haut, sollte der Weg ins Landesinnere gehen. Kurz hinter der Stadt beginnen bereits die Berge und der Regenwald für herrliche Wanderungen. Ein Reise-Highlight: die mehrtägige Wanderung entlang der Na Pali Coast auf der "Garteninsel" Kaua`i. Der Pfad führt durch traumhaft schöne Küstenabschnitte, die nur zu Fuß oder per Boot zu erreichen sind.

 

Und wo wird gefeiert?

Trotz der 900000 Einwohner in Honolulu ist das Nachtleben eher weniger spannend. In den überfüllten Kneipen und Discos trifft man nur Touristen und die auf der Insel stationierten amerikanischen Soldaten. Bis auf eine Ausnahme: die Kultkneipe "The Wave" am Rand von Waikiki. Bei freiem Eintritt bis 22h, billigem Bier, vielen Studenten und fast immer Live-Musik kann man es dort gut aushalten. Und da die Hawaiianer zu unserem Glück gemerkt haben, dass amerikanisches Bier ne echte Plörre ist, wird fast überall deutsches, australisches oder neuseeländisches Gebräu ausgeschenkt.

Und wenn das Heimweh doch so schmerzt und man sich zurück in seinen Lieblingsclub wünscht, zieht man los und besucht in Kapa´au im Nordwesten Hawaiis die berühmte Statue von König Kamehameha I.

Predators
13.07.2010 - 10:35

Eine kleine Warnung vorab: Bei ‚Predators’ handelt es sich eigentlich um keinen künstlerisch wertvollen Film. Der Film ist eigentlich relativ einfach gestrickt, stumpf und eigentlich auch komplett vorhersehbar. Eigentlich. Das alles ist dem Autor allerdings herzlich egal, denn der Film ist genau das, was ein Film über die wohl beliebtesten Außerirdischen nach E.T. sein muss: dreckig, gemein und brutal.

Die Story ist natürlich relativ schnell erzählt: Der Söldner Royce (Adrien Brody) strandet mit seiner Mannschaft auf einem unbekannten Planeten. Und schnell merken die unglücklichen Raumfahrer, dass sie auf diesem Planeten vor allem eines sind: Beute, die erlegt werden soll. Erlegt von den Predators selbstverständlich, denn die sehen das ganze als eine Art Sport. Es entbrennt ein Überlebenskampf, der vor allem wegen des Dschungels an den ersten Teil der Predator-Reihe erinnert.

Sehr viel mehr muss von der Geschichte nicht erzählt werden, denn das ist das worum es im Prinzip geht.

Nach den letzten beiden Titeln der Serie, die selbst für Fans eher mäßig gelungen erschienen, scheint dieser Teil sich wieder auf das Erfolgsrezept des ersten Teils zu besinnen. Getreu nach der bekannten Schwarzeneggerschen Feststellung „Wenn es blutet, können wir es töten!“ gibt der Film schnell ein ordentliches Tempo und entsprechende Action vor. Daher ist es kein großes Wunder, dass der Film in Deutschland erst ab 18 freigegeben ist. Und das zu Recht.

Den Zuschauer erwartet ein Gemetzel, wie man es eigentlich nur aus der Blütezeit der B-Movies Anfang/Mitte der 90er Jahre kennt. Dies alles ist garniert mit einem Staraufgebot, dass sich für einen Film dieser Kategorie durchaus sehen lassen kann, denn neben Adrien Brody übernimmt Lawrence Fishburn eine der Hauptrollen. Wirklich wichtig ist es für den Film eigentlich nicht, denn die wahren Stars sind die Predators, die gnadenlos Jagd auf die armen Menschen machen. Eigentlich... Und das beste daran ist: eine Fortsetzung ist bereits beschlossene Sache.

Felicidades
12.07.2010 - 14:15

Gesehen haben es wohl die meisten von uns, das WM-Finale der Niederländer gegen die Spanier. Noch etwas wehmütig von der Halbfinal-Niederlage unserer Jungs war die Spannung etwas verflogen. Vielleicht lag das aber auch am ziemlich öden Spiel beider Mannschaften, bei denen sich der ein oder andere Spieler ab und an in einer anderen Sportart, wie Kickboxen, versuchte. Nigel de Jong in dem Fall hätte sich über eine glatt rote Karte nicht beschweren dürfen, trat er doch im Flug mit voller Wucht auf die Brust des vor ihm köpfenden Xabi Alonso.

Aktionen wie diese waren lange Zeit die einzig erwähnenswerten Taten. Tormöglichkeiten gab es wenige, aber die hatten es in sich. Nach 4 Minuten ein Kopfball von Ramos, den Stekelenburg aber stark zur Seite ablenkte. Holland wollte, aber konnte nicht durch Sneijder, Mathijsen und Robben. Eine halbe Stunde vor Schluss lief eben dieser Robben allein auf Casillas zu, doch der konnte den Schuss mit dem Fuß zur Ecke lenken. Nach weiteren Chancen von Robben und Ramos endete das Spiel 0:0 - nun also Verlängerung in einem WM-Finale, bei dem schon zuvor fest stand, dass es für den Sieger Premiere als Weltmeister sein würde. Weder Spanien noch die Niederlande konnten bisher ganz oben auf das Treppchen steigen.

Die Südeuropäer nahmen nun das Heft in die Hand und hatten in kurzer Folge vier gute Möglichkeiten. Als Heitinga nach 109. Minuten mit der wohl verdienten gelb-roten Karte vom Platz musste, witterten die Spanier ihre Chance: Fabregas nahm die zu kurze und von Van der Vaart  schlecht abgewehrte Flanke vom eben erst eingewechselten Torres auf und passte genial zu Andres Iniesta, der den beiden heran stürmenden Van der Vaart und Stekelenburg keine Chance ließ und den Ball mit einem Aufsetzer ins lange Eck hämmerte.

Und während in Amsterdam noch geweint wird, wird in Madrid bereits gefeiert...

King Kamehameha goes Mobile
12.07.2010 - 12:59

Mobile Webpage

King Kamehameha – Jetzt auch für unterwegs


Der King Kamehameha Club in Frankfurt am Main ist einer der angesagtesten Clubs in Deutschland. Das liegt vor allem daran, dass die Macher es immer verstanden haben neue Trends zu verstehen und zu integrieren. Musik, Gastronomie und Style, hier passt es einfach. Nur im Internet, da war man lange auf dem Stand vom März 1999 stehen geblieben… Lange, aber eben nicht für immer: Bereits seit dem letzten Jahr ist mit der neuen Homepage auch im Netz schnell klar, wer der Chef im Ring ist. Am großen Zuspruch seitdem ließ sich schnell ablesen, wie überfällig die Überarbeitung war. Eine letzte Schwäche hat das Team, das die Homepage betreut, jetzt gemeinsam mit der Agentur GOTTESLEBEN beseitigt. In der schönen neuen Welt geht die „Generation iPhone“ nämlich immer mehr mobil ins Internet. Gerade auf dem Weg in die Nacht möchte man schnell und aktuell wissen, was im King Kamehameha Club gerade passiert. Und im Sommer wird schließlich der Strand erst ausgesucht wenn die Badematte und die Sonnencreme bereits verladen sind – gefragt sind also Infos zum King Kamehameha Beach Club auf dem Handy. Also, an alle, die ein iPhone, Blackberry oder ein anderes smartes Phone besitzen: Einfach www.king-kamehameha.de eintippen und sich auf den neuesten Stand bringen!

Für alle die ein wenig mehr wissen wollen: Die Daten zu den Zugriffen auf die Website kommen von Google Analytics. Hier konnte man leicht ersehen, dass bereits vorher viele Besucher der Webseite über ein Smartphone kamen. Vor diesem Hintergrund war die Entscheidung nur logisch, dieser stark wachsenden Zielgruppe die Informationen entsprechend Display optimiert und komprimiert anzubieten. Die Gestaltung, Umsetzung und das Hosting der mobilen Webseite stammt von der GOTTESLEBEN Werbeagentur in Mörfelden-Walldorf. Ermöglicht wird diese Technologie durch den von GOTTESLEBEN eigens entwickelten Webservice (Handyerkennung). Dieser gibt Auskunft darüber, welche Darstellungsversion in Abhängigkeit vom anfragenden Endgerät geeigneter Weise zum Einsatz kommt. Je nach Handy wird das richtige, also gut lesbare, Format ausgeliefert. Die ausgewählten Inhalte werden ebenfalls automatisiert über das von GOTTESLEBEN entwickelte Mobile Content Management System aus der original King Kamehameha Webseite bezogen. So ist die Nutzbarkeit sowohl bei einfachen Mobiltelefonen als auch bei Smartphones mit berührungssensitiven Bildschirmen optimal. Die Benutzeroberfläche genügt dem Anspruch der einfachen und schnellen Bedienbarkeit und gewährleistet durch das skalierbare und erweiterbare Design, die Weiterentwicklung neuer Features.