RIHANNA AFTERSHOW PICS





RIHANNA AFTERSHOW PICS





Lang lang ist es her: Wir schreiben das Jahr 2000. Zum ersten Mal seit 1000 Jahren sind drei Nuller in der Jahreszahl, Kim Dae Jung gewinnt den Friedensnobelpreis, Frankreich die Fußballeuropameisterschaft und Maschen-Draht-Zaun von Stefan Raab ist 8 Wochen auf Platz 1 der deutschen Single-Charts, als die erste King Kamehameha Club Compilation das Licht der Welt erblickt. Zusammen gestellt von unserem langjährigen Resident DJ Steve Blunt erschien sie in zartem Baby-Blau, gespickt mit den Song, die damals Club-Geschichte schrieben und einen angenehmen Kontrast zum Metzgersound des ehemaligen Viva-Moderators boten. Kein Wunder also, dass die Scheibe mit Molokos Sing it back oder dem Track der Soulsearchers Can’t get enough, der zum ersten Hit des damals noch jungen Uk Indie Labels Defected wurde, gut ankam. Es wäre aber keine „King Ka Compilation“, wären nicht auch Tracks dabei gewesen, die sich abheben vom gängigen kommerziellen Club-Klischee. De Phazz - Mambo Craze, Interferance – Wonderland oder Bill Ben & Baggio mit ihrer Electro-Funk-Version des Curtis Mayfield-Klassikers Pusherman sind hier die Anspieltipps.
sm

Bevor ich hier ganz von Vorne anfange: Wer von Euch war nicht auf der 11 Jahresfeier vom KING KAMEHAMEHA CLUB und auch noch nie an einem Donnerstag dabei? Na, da haben wir es doch, fast keiner. Und für die Wenigen, die immer noch nicht wissen, worauf ich hinaus will: der Donnerstagabend im King Kamehameha ist seit mehr als elf Jahren eine Frankfurter Institution mit einem musikalischen Leckerbissen.

Mit Live-Musik auf höchstem Niveau versorgt die KING KAMEHAMEHA CLUB BAND das Publikum mit einem individuellen Sound und peitschen die Stimmung auf der Tanzfläche nach oben. Wer schon einmal dabei war und abgefeiert hat zu der wilden Mischung aus 60er Dance Classics, Funk, Disco Pop und den aktuellen Tophits, gehört schnell zu den Stammgästen, die jeden Donnerstag den KING KAMEHAMEHA CLUB bevölkern. Der Erfolg der Band kommt aber nicht von ungefähr, blicken die Mitglieder der King Kamehameha Clubband doch alle auf eine langjährige Bühnenerfahrung zurück, und einige von ihnen standen schon mit echten Größen des Showgeschäfts auf der Bühne.

Jeden Donnerstag präsentiert die KING KAMEHAMEHA CLUB BANDK ihre einzigartige Songkollektion und scheuen dabei keine musikalische Herausforderung. Für die richtige Abwechslung sorgen die Gastmusiker, darunter waren in den letzten Jahren durchaus auch Größen der Musikbranche wie Xavier Naidoo oder Mary J. Blige. Nach der Band sorgt DJ Monique mit ihren perfekt auf den Live-Gig abgestimmten House Tunes für eine kochende Stimmung auf dem Dancefloor. An alle, die noch nie dabei waren: Wollt Ihr wirklich nicht wissen, worüber wir hier sprechen? Donnerstags um neun gibt es Auskunft!
sg

Dave Brubeck
Wer heute Abend dabei ist - beim Geburtstagskonzert auch noch - der kann davon dereinst seinen Enkeln erzählen... So prosaisch kündigte das Programm des King Kamehameha Clubs das Konzert für den 5. Dezember 2000 an. Nun, ich war zwar an dem Abend dabei, an Enkel verschwendete ich den ganzen Abend aber keine Gedanken, sogar von Kindern war ich so weit entfernt wie einer der herausragendsten Jazz-Musiker der Welt von einem Konzert in einem Houseclub. Naja, und dann kam er. Einer der besten Jazz-Pianisten, die es gibt. Aus der Generation meines Großvaters, den mein Vater bereits kannte, als Schlaghosen zum ersten Mal cool waren. Ein Musiker, der Jahrzehnte des Jazz miterlebt und geprägt hat, von Präsidenten geehrt und vom Publikum für seinen Cool Jazz geliebt wird.


Der Mann hat einen Grammy fürs Lebenswerk, einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame, und an diesem Abend hatte er meine volle Aufmerksamkeit. Ich bin wahrlich kein großer Musikkenner, kein Mensch mit einer durch brillanten Geschmack geprägten Plattensammlung erkannte doch, dass ich bei etwas Besonderem dabei sein konnte. Nicht genug damit, dass ich das Konzert in einem fast intimen Rahmen miterlebte, das Konzert war auch wirklich am Vorabend seines 80. Geburtstages und gemeinsamen mit seinem Publikum feierte er auf der Bühne in seinen Geburtstag rein - und eben diese Bühne befand sich im King Kamehameha Club. Da war es, das Konzert der Jazz-Legende im Houseclub. Am Ende des Abends war ich zwar gedanklich nicht näher an den Enkeln, aber eins wusste ich: sollte es einmal welche geben, hoffe ich, dass ich mich auch dann noch an diesen Abend mit Dave Brubeck erinnere.
sg