Neuromarketing
23.02.2010 - 18:14

Trendbegriff

Das fragen sich gerade einige... Auch Sie haben bestimmt schon einmal ein Geschäft mit vollen Einkaufstüten in den Händen verlassen und sich gefragt - was zum Teufel - warum gerade dieser Einkauf jetzt unbedingt sein musste. Vielleicht sind Sie auf einen geschickten Einzelhändler gestoßen, der sich auf ihre geheimsten Wünsche spezialisiert hat ! :-) Neuromarketing ist das neue Schlüsselwort. Hier werden Erkenntnisse aus der Hirnforschung mit Marketingansätzen kombiniert, um den Konsumenten besser zu verstehen und Antworten darauf zu liefern, warum ein Kunde wie reagiert - und wie dieses Verhalten für den Verkauf genutzt werden kann. So verstärken beispielsweise bestimmte Düfte das Einkaufsbedürfnis. Mit ihrer Hilfe wird Interesse durch Assoziationen geweckt: pudrige Düfte erinnern z.B an Babys und bewirken so ein Gefühl von Geborgenheit. Bei weiblichen Düften wie Vanille kann die Damenwelt einfach nicht widerstehen - was so auch durch Studien belegt worden ist. Auch Berührungen sind von entscheidender Bedeutung, wenn es um den Kauf eines Kleidungsstückes geht. Der Kunde will fühlen - anfassen - in die Hand nehmen, was er sieht. "Neuromarketing gibt Aufschluss, warum bestimmte sensorische Impulse unser Einkaufsverhalten bestimmen, wenn wir einen Laden betreten. Top-Modeläden wie der Louis Vuitton Paris, Prada Tokio oder Shanghai machen das optimal". Die Experten versprechen: "Diese Art von Marketing-Einsatz ist ohne Zweifel die Zukunft". Hierzu noch ein Buchtip - Buyology. Ach, übrigens hat gerade der Hollister Store Frankfurt eröffnet - also frohes Shoppen!
ja

Flashmob
03.02.2010 - 11:42

Trendbegriff

Einem Aufruf aus dem Internet folgend treffen sich die Teilnehmer an einem Ort, an dem sie weitere Instruktionen über den eigentlichen Aktionsort und Ablauf des Flashmobs bekommen. Typisch für Flashmobs sind die blitzartige Bildung des Mobs aus dem Nichts, das identische Handeln im Mob (z. B. applaudieren, telefonieren mit gleichen inhaltlichen Texten) und die abrupte Auflösung nach wenigen Minuten. Die Beteiligten, Blitzaufläufer, Smart Mobber oder Flash Mobber genannt, tauchen am vereinbarten Ort zur vereinbarten Zeit auf, um dort kurz und für die unwissenden Passanten völlig überraschend einer gänzlich sinn- und inhaltslosen Tätigkeit nachzugehen. So schnell wie die Menschen zusammengekommen sind, löst sich ihre Gruppe vor den Augen der verdutzten Zuschauer dann auch wieder auf. Dieses merkwürdige Verhalten wird vor allem durch die immer schnelleren zwischenmenschlichen Kommunikationsmöglichkeiten beeinflusst und unterstützt. Prominentes Beispiel: Am 4. April 2009 um 16:00 Uhr trafen sich mehrere tausend Jugendliche (Angaben schwanken zwischen 1.000 und 5.000 Personen) aus Anlass des Pillow-Fight-Day zu einer Kissenschlacht vor dem Kölner Dom.

sp