COCKTAIL DER WOCHE: WATERMELON MAN
04.08.2011 - 15:16

 


Vodka 4cl
Wassermelonenlokör 2cl
Limejuice 2cl
Zitronensaft 2cl
Grenadine 2cl
Orangensaft 2cl

Bei uns +
Marakujasaft 2cl (für die schöne Farbe)

Den richtig heißen Sommer vermissen wir zwar noch, aber das Sommerfeeling könnt ihr euch diese Woche mit dem Specialcocktail „Watermelon Man“ im Club zurück holen.
Wer den Watermelon Man erfunden hat, bleibt eine offene Frage, eins ist jedoch klar: Er wurde an einen heißen Sommertag kreiert.

In diesem Sinne stellt euch vor, ihr liegt bei 35°C am Strand, in euren Händen haltet ihr den Watermelon Man und schlürft genüsslich den Geschmack einer erfrischenden Melone. Wenn das euch mal nicht abkühlt! Dazu lasst ihr den passenden Klang des Jazzsongs „Watermelon Man“ von Herbie Hanckock aus euren Kopfhörern fließen und könnt unbezwungen relaxen.
Genau das könnt ihr im Club auch erleben, die sensationellen Beats lassen euch ausgelassen feiern, tanzen, Spaß haben und plötzlich ist euch warm...Der Watermelon Man rettet euch!
Also Augen schließen und genießen!

Swimming Pool
20.01.2011 - 12:17

 

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Planschen gehen kann man doch das ganze Jahr. Vor allem mit einem leckeren Swimmingpool in der Hand... Der Cocktailklassiker Swimming Pool wurde 1979 von Charles Schumann erfunden und über die Jahre auch verfeinert. 

2 cl Wodka

1 cl Blue Curacao

2 cl Rum (weiß)

2 cl Cream of Coconut

2 cl Sahne süß

6 cal Ananassaft 

Alle Zutaten bis auf Blue Curacao auf crushed ice kräftig durchshaken und anschließend in ein Fancyglas auf crushed ice abseihen. Keinesfalls wird der Blue Curacao mit in den Shaker gegeben! Den Blue Curacao lässt man anschließend über den Drink gleiten (floaten), damit blaue Schlieren im Cocktail entstehen. 

Mit Stielkirsche und Ananasstück dekorieren.

 

Daiquiri
14.12.2010 - 16:08

 

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Daiquiri

Einen Däggerieh bitte - Kein Problem, kommt sofort... Stopp, so einfach ist das dann doch nicht, hier ist nämlich nicht die Rede vom roten Sabber mit Erdbeergeschmack aus der Kühlung;  wir machen den Zuckerrohrschnapsklassiker schlechthin! Dafür braucht es:

6 cl Rum - gerne was vom Guten!

3 cl Limettensaft - nicht mit Zitronensaft schummeln.

1 cl Zuckersirup

Das Ganze im Shaker auf Eiswürfeln gut durchschütteln und in die vorgekühlte Cocktailschale abseihen. Ein Daiquiri - bitte sehr!

 

Feuerzangenbowle
08.11.2010 - 11:31

 

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Vorsicht! Jeder nur einen winzigen Schluck, sonst steigt er in den Kopf… Und dann bekommt Professor Kreil den Streich seines Lebens gespielt. Aber das ist Filmgeschichte und man sollte sich selbst davon überzeugen. Wie der Streifen heißt? 

Die Feuerzangenbowle

Der Filmklassiker passt perfekt in die Adventszeit. Mindestens genauso gut passt aber das gleichnamige Heißgetränk in die Winterzeit. Hinzu kommt, dass es einfach ein riesiger Spaß ist, gemeinsam mit Freunden um die Feuerzangenbowle zu sitzen und die Zeit zu genießen.

Ein wenig einkaufen muss man vorher aber schon:

2 l Rotwein

0,5 l Orangensaft

1 Orange (unbehandelt)

1 Zitrone (unbehandelt)

1 Zimtstange

Gewürznelken

Sternanis 

1 Zuckerhut

350 ml Rum (mindesten 54%)

Und schon kann es losgehen: Die Orange in Scheiben schneiden, die Schale der Zitrone dünn abschneiden (wir brauchen nur das Gelbe…) und sie anschließend auspressen.

Den Zitronen- und Orangensaft gemeinsam mit dem Rotwein erhitzen (aber nicht kochen!) und die Gewürze mit ziehen lassen. 

Anschließend die Mischung in den Bowletopf umgießen und auf einem Stövchen die Temperatur halten. Orangenscheiben rein und den Zuckerhut aufstellen. (Kein Feuerzangenbowleset im Fundus? Dann lässt sich auch mit einem Sieb tricksen – wichtig ist aber, dass alles aus Metall ist.)

Jetzt kommt nämlich Feuer ins Spiel: Den Zuckerhut mit Rum tränken, Rum in einer Schöpfkelle erhitzen, anzünden und über den Zuckerhut gießen. Der brennt dann – jetzt ist auch klar warum alles aus Glas und Metall sein sollte.

Rum nachgießen kann man immer wieder und die Flamme lodern lassen, aber nie aus dem Auge verlieren, dass die Feuerzangenbowle mit jedem Aufguss stärker und stärker wird. Vorsicht, Feuerzangebowle wirkt! 

 

Maibowle
26.04.2010 - 08:36

Cocktailschule

Bowle? Das klingt schwer nach Grillfete mit den Nachbarn deiner Eltern und Tante Isolde, und dazu gibt es dann aus riesigen Glasschüsseln verwässerte Drinks, von denen man nicht mal richtig voll wird - Kann sein, muss aber nicht. Denn mit Bowlen verhält es  sich genauso wie mit Grillparties. Mir fallen spontan ein dutzend Grillabende ein, die ich genauso wiederholen würde (leider auch einige, auf den Isolde der unterhaltsamste Gast war). Es ist halt einfach eine Frage der richtigen Mischung, und genau so, wie aus den richtigen Leuten, Sonne und Fleisch eine gute Grillparty werden kann, kann aus den richtigen Zutaten was leckeres zu Trinken werden - auch in einer großen Schüssel. Also, probieren wir doch mal eine vernünftige Bowle, und was wäre Ende April naheliegender als eine Maibowle? Na gut, ihr könntet auch einfach am 30. April in den King Kamehameha Club kommen und bei Tanz In den Mai eure Maibowle schlürfen und gleich die dazugehörige Party genießen, aber vielleicht wollt ihr sie ja mal vorab probieren...

500 ml Weißwein
3 EL brauner Zucker
1 Vanilleschote
250 ml trockener Sekt
1 Bund Waldmeister (darf nicht blühen)
Einige Blätter Minze
sg

Mai Tai
23.02.2010 - 15:48

Cocktailschule

Bitte was? Tiki? Na, ich seh schon, wir müssen wohl ein Stück weiter
vorne anfangen – und zwar im frühen 20. Jahrhundert. Bereits um 1940
kam man auf die Modeerscheinung Tiki. Inspiriert durch die Ahnenfiguren
einiger Südseekulturen wurden die aufwendigen Schnitzereien im Design
dieser Figuren in fast allen Bereichen des Lebens aufgenommen. Und
neben Schmuckdesignern, Künstlern und Möbelschreinern waren schnell
auch die Gastronomen vom Südseefieber infiziert: die Tiki-Bars schossen
aus dem Boden. Die Gestaltung der Gastflächen wurde zu einer Kunstform
erhoben, in deren Mittelpunkt die Lebensfreude und das Kunsthandwerk
der Südsee standen. Besonders charmant wirken auch heute noch die
Tiki-Mugs auf den Betrachter, die so etwas sind wie die Cocktailgläser
der ersten Stunde. Sie waren den Ahnenfiguren der Inselbewohner
nachempfunden und ausgehöhlt, um möglichst große Mengen flüssiger
Leckereien aufnehmen zu können. Einer der in dieser Szene zuhause war
und die Mugs kunstvoll füllte, war Victor Bergeron, der für sich auch
gleich mal in Anspruch nahm, eine der großen Barlegenden kreiiert zu
haben – den Mai Tai. So einer arbeitet natürlich nicht unter seinem
eigenen Namen, und so wurde unter dem Pseudonym Trader Vic gemixt, was
die Hütte aushält. Da zu dieser Zeit viele die Meinung vertraten, die
Cocktailrezepte wären das eigentliche Kapital einer Bar, wurden diese
Rezepte auch lange nicht mit anderen geteilt, und nicht zuletzt aus
diesem Grund kursiert eine große Menge unterschiedlicher Rezepte zu den
Drinks dieser Zeit. Schade für unsere Barlandschaft ist das
Verschwinden dieser Perlen der Innenarchitektur in den 70er Jahren, zum
großen Glück für uns wurden vorher die Rezepte der Bars doch noch
veröffentlicht. Und zu eurem großen Glück bin ich kein Geheimniskrämer
wie der Vic, hier also mal ein leckeres Rezept für den Mai Tai, mit in
paar Zutaten, die (fast) jeder zuhause hat:
2 cl Zitronensaft
1,5 cl Roses Lime Juice
2,5 cl Apricot Brandy
6 cl Myers Rum
3 cl Ananassaft
0,5 cl Mandelsirup
Auf Eiswürfel schütteln und auf gestoßenes Eis abseihen – schnell austrinken und einen zweiten machen.

sg

Martini
03.02.2010 - 11:31

Cocktailschule

Geschüttelt oder gerührt? - Seh ich aus, als ob mich das interessieren würde? Das war natürlich erst mal eine Klatsche für jeden eingefleischten Bond-Fan. Auch wenn man sich dem neuen Bond ansonsten schnell angenähert hat, seine rauere, brutalere Interpretation glaubwürdiger findet und ihn neben Sean Connery für die einzig gelungene Besetzung hält, mit seiner despektierlichen Haltung gegenüber den unterschiedlichen Zubereitungsmöglichkeiten seines Lieblingsgetränkes kann und will man sich einfach nicht anfreunden. Ein Quantum mehr an lebensbejahender Genussfreudigkeit stünde ihm recht gut zu Gesicht. Haben wir etwa nicht seit unserer frühesten Kindheit gepredigt bekommen, dass man sehr wohl große Mengen hochprozentiger Spirituosen vermengt mit minimalen Mengen Wermut zu sich nehmen sollte, wenn man sich denn berufen fühlt, die Welt zu einem sichereren Ort zu machen? Habe ich es falsch in Erinnerung, dass man aus jedem Schlamassel rauskommt, den Schurken erledigt und zumindest zwei gelangweilte Modells zu willigen Bond-Girls macht, wenn, ja wenn man nur immer beherzigt, dass dieser Martini geschüttelt und nicht gerührt werden sollte? Was kommt als nächstes? Kein Bollinger Grande Année mehr, und wird sich Commander Bond zukünftig etwa auch mit Prosecco zuschütten und dann im Ford Focus Sport die Welt retten? 2011 sind wir mit dem nächsten Bond-Film alle schlauer, und wenn es für die Traditionalisten schlecht läuft und der Getränkekulturverfall beim smarten Geheimagenten weiterhin anhält, dann bleibt uns ja immer noch Benjamin Franklin „Hawkeye“ Pierce, denn der Mann wusste stets, wie man sich auch unter den widrigsten Bedingungen am 38. Breitengrad einen Martini zubereitet - und dass sich mit einem guten Drink so ziemlich alles leichter ertragen lässt. Ach ja, der Dry Martini 6 Teile Gin (oder Vodka für einen Vodkatini) und 1 Teil trockenen Wermut (je weniger, desto trockener) Wahlweise im kalten Rührglas auf Eiswürfeln rühren und in eine vorgekühlte Martinischale abseihen oder im Boston-Shaker auf Eiswürfeln kurz shaken und in die gekühlte Martinischale abseihen. Olive rein – fertig. Also, gleichgültig ob geschüttelt oder gerührt, Hauptsache man hat eine Meinung dazu.

sg