Dennis Ferrer

HEY HEY Der Herbst ist da, die Tage sind grau und kalt, doch die Naechte sind dafuer umso heißer. Vor allem am 26. November, wenn Dennis Ferrer den King Kamehameha Club beschallt. Ferrer hat mit seinem Dance- floor-Knaller „Hey Hey“ diesen Sommer nicht nur saemtliche Tanzflaechen gerockt, sondern wurde zudem fuer seinen Remix von Didos „Don‘t Believe In Love“ in der Kategorie „Best Re- mixed Recording“ fuer den Grammy nominiert. Wohlverdiente Lorbee- ren fuer den passionierten Kuenstler, der bereits seit ueber einem Jahr- zehnt in der ersten House-Liga mitmischt. Eines seiner Geheimnisse ist wohl seine ganz eigene Interpretation elektronischer Musik gepaart mit soulvollem House. „Ich habe immer mein eigenes Ding gemacht“, sagt er, „Ich habe niemals versucht, wie jemand anderes zu sein. Entweder einem gefaellt es oder nicht. Fuer mich gibt es kein Mittel-Ding”. Und die Mischung schlug ein, Ferrers Track „Sandcastles“, der 2003 in Zusammenarbeit mit Jerome Sydenham entstand, entwickelte sich zu einem unvergessenen Dancefloor-Hit. Doch Dennis Ferrer ist nicht erst seit 2003 im Musik Business zugange. Mitte der Neunziger machte er unter dem Namen Morph Techno-Platten. Erfolge in der Afro- und Gospel-Houseszene mit Veroeffentlichungen auf seinem Sfere Label folgten auf dem Fuße. Das Geheimnis seiner Popularitaet ist u.a. die Vermengung verschiedener Musikgenres zu einem kompakten Ganzen. Ganz gleich, ob es sich um Gospel House Sounds seines Remixes von Blaze & Barbara Tuckers „Most Precious Love” auf Defected handelt, oder um ein Rework von Fish Go Deeps „The Cure & The Cause”, bei dem Ferrer eine voellig neue Art der Vocalbearbeitung probierte. Stets auf der Suche nach neuen Moeglichkeiten, steht fuer den Jungen aus der Bronx eines immer im Vordergrund: „Es macht keinen Unterschied, ob Gospel House, Brazilian House, Jazz House oder was auch immer. Das Einzige was zaehlt ist, dass es Soul hat und die Leute bewegt”. Mit von der Party sind Ende November Andre Hommen, seines Zeichens DJ und Digital Media Manager fuer Dennis Ferrers New Yorker Label Objectivity, und King Kamehameha Club Resident Steve Blunt.

 

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